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Der DJV geht offensiv gegen Hetze im Netz vor

 

Dachverband der Jäger macht sich stark für den Schutz seiner Mitglieder und unterstützt das "Waidfräulein": Beleidigungen und Bedrohungen von Jägerinnen und Jägern sind kein Kavaliersdelikt. Auch nicht in den sozialen Medien.  

(Berlin, 25. Mai 2018) Eine junge Jägerin postet auf ihrem Facebook-Profil ein Foto mit erlegtem Fuchs und erhält binnen weniger Tage mehrere hundert hasserfüllte Kommentare: Jagdgegner attackierten das "Waidfräulein"  mit wüsten Beleidigungen und Bedrohungen. "Widerliches Stück Dreck, du bekommst noch, was du verdienst", ist noch eine vergleichsweise harmlose Äußerung. Selbst davor, die Betroffene zu Hause aufzusuchen und einzuschüchtern, schreckten selbsternannte vermeintliche „Tierschützer“ nicht zurück. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat sich unmittelbar nach den Vorfällen eingeschaltet und wird die Betroffene bis zur vollständigen Aufklärung unterstützen. „Es ist ein Phänomen der sozialen Netzwerke, dass völlig natürliche Dinge wie eine Bombe einschlagen können und manche Beteiligte jegliche Benimmregeln vergessen“, so Rechtsanwalt Dr. Heiko Granzin, der mit dem DJV in der Sache zusammenarbeitet.

 

Alle relevanten Rechtsverletzungen seien zur Anzeige gebracht, so Dr. Granzin weiter: „Die Staatsanwaltschaft nimmt die Sache recht ernst und ermittelt jetzt die Namen und IP-Adressen der teilweise unter Pseudonym agierenden Täter.“ Wer geglaubt hat, aus der vermeintlichen Anonymität des Internets heraus Straftaten zu Lasten einer jungen Jägerin begehen zu können, dürfte sich also bald wundern. Der DJV unterstützt die betroffene junge Frau nicht nur bei den strafrechtlichen Ermittlungen. Neben polizeilichen Vorladungen und Strafbefehlen erwarten die Täter auch zivilrechtliche Schadenersatz- und Unterlassungsklagen. „Das wird alles seine Zeit dauern“, so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald, „das Ergebnis zählt letztlich und wir Jäger sind es ja gewohnt, zu warten.“  


 

Screenshot des Facebook-Posts
Quelle: Screenshot Facebook/DJV

DJV Pressemeldungen

 

 

Umweltbildung mit Jägern immer beliebter  (link)

 

ASP: DJV kritisiert Regierungspläne  (link)

 

"Jäger haben mit Veganern über den Sinn von Jagd diskutiert" (link)

 

Jagdhund ist Familienmitglied mit Beruf (link)

 

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Rückkehr des Wolfes geht nur mit Akzeptanz und Regulierung (link)

 

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Erster Fall der Afrikanischen Schweinepest in Ungarn (link)

 

Alarmstufe Reh (link)

 

Brut- und Setzzeit: Rücksicht nehmen (link)

 

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PR-Handbuch „Wild auf Wild“ neu aufgelegt (link)

 

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Assistenz der Geschäftsführung (m/w) gesucht (link)

 

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Bundesrat beschließt Maßnahmen zur ASP-Prävention (link)

 

 

 

 

 

 

Jäger und Falkner fordern schärfere Strafverfolgung für Nestzerstörungen

 

Energiewende auf Kosten der Artenvielfalt: Fälle treten besonders in Planungsgebieten für Windkraftanlagen auf.

 

(Berlin, 16. Mai 2017) In Planungsgebieten für Windkraftanlagen kommt es immer wieder zu illegalen Nest- oder Brutbaumzerstörungen an den Brutplätzen streng geschützter Arten. Hintergrund sind die Auflagen, die für Grundbesitzer und Betreiber gelten: Das Vorkommen von geschützten Arten verhindert oder erschwert die Zulassung der Anlagen. Betroffen sind unter anderem Rotmilane und Seeadler, Schwarzstörche, Baumfalken, Schreiadler oder auch der Uhu. Obwohl es sich dabei um Straftaten handelt, die mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden können, liegt die Aufklärungsquote nahezu bei Null. Da über Fälle von Nestzerstörungen und illegale Tötungen meist nur regionale Medien berichten, bleibt das wahre Ausmaß des Problems unerkannt.

 

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Deutsche Falkenorden (DFO) fordern daher einen besseren Schutz der gefährdeten Horste und konsequente Strafverfolgung. "Es kann nicht sein, dass die Energiewende auf dem Rücken der heimischen Artenvielfalt ausgetragen wird", kritisierte DJV-Präsident Hartwig Fischer. "Schreiadler und Rotmilane sind ebenso schützenswerte Arten wie der Wolf", gibt DFO-Bundesvorsitzender Hans-Albrecht Hewicker zu bedenken. "Das Zerstören von Nestern ist keine Ordnungswidrigkeit, es ist eine Straftat, und diese Straftat muss härter verfolgt werden."

 

Beispiel Rotmilan

Sucht man im Internet nach den Worten "Rotmilanhorst" und "Zerstörung", erhält man über die Suchmaschine Google etwa 10.000 Treffer. Immer häufiger wenden sich Naturbeobachter wie Jäger oder andere engagierte Naturschützer an die Presse, wenn ihnen Zerstörungen auffallen. Im mecklenburg-vorpommerschen Ivenack haben nach Angaben des Fachweblogs "jawina.de" die Hobby-Ornithologen Bettina und Norbert Kern (siehe beigefügtes Interview) in den vergangenen drei Jahren sieben Horstzerstörungen dokumentiert. Auch sie wandten sich an die zuständigen Behörden und die Presse. Die Anzeigen wurden jedoch eingestellt, die Zahl der aufgeklärten Fälle ist gleich Null.

 

Nach Erhebungen der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg geht der Bestand des Rotmilans in ganz Deutschland zurück. Allein von 1995 bis 2009 war in Brandenburg ein Rückgang um 15 Prozent zu verzeichnen. Bei den Opfern von Kollisionen mit Windanlagen liegt der Rotmilan nach dem Mäusebussard an zweiter Stelle. Einer Untersuchung von 2012 zufolge ist beim Ausbauzustand der Windenergie auf dem Stand von 2011 mit 304 bis 354 durch Windräder getöteten Rotmilanen pro Jahr in Brandenburg zu rechnen. Mehr als 50 Prozent des weltweiten Rotmilanbestands lebt in Deutschland, dem Land erwächst daraus eine besondere Verantwortung für diese Art. Vor diesem Hintergrund sind illegale Nestzerstörungen und Tötungen in Planungsgebieten für Windkraftanlagen, von denen der Rotmilan ebenfalls in besonderem Ausmaß betroffen zu sein scheint, unerträglich und schlicht nicht hinnehmbar.

 

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Aktualisiert

15.07.2019

 

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