Angewandter Naturschutz im Hegering 8 der Jägerschaft Land Hadeln / Cuxhaven

Die dunkle Seite der Tierrechte

 

Menschenrechte für Tiere? Zum Bundesjägertag veröffentlicht der DJV ein Comic, das Konsequenzen von gefährlichen Allmachtsphantasien zeigt. Gegen radikale Tierrechtler im Internet geht der Dachverband der Jäger derzeit vor.

 

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(link zum Comic)

 

 

 

Foto: Dieter Müller, JLHC

 

Jägerschaft Land Hadeln / Cuxhaven  - Freisprechung der Jungjägerinnen und Jungjäger des Lehrgangs 2017/2018

 

 

 

Gemeinsam mit den Lehrgangsabsolventinnen und  -absolventen der Jägerschaft Wesermünde-Bremerhaven  feierten die frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger der Jägerschaft Land Hadeln/Cuxhaven e. V.  am 27. April  in der Gaststätte Büttelmann  in Wollingst ihren Abschluss.

 

Ungefähr 8 Monate anstrengende Ausbildungszeit lagen nun hinter den Jungjägerinnen und Jungjägern. Dies bedeutete viele Unterrichtstunden während der Woche neben den beruflichen Verpflichtungen der Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer.  Zusätzlich an den Wochenenden lag die Schießausbildung, es wurden Exkursionen durchgeführt und es bestand die Möglichkeit zur Teilnahme an Drückjagden.   Hier waren besonders das Verständnis und die Opferbereitschaft der Familienangehörigen gefragt. Schließlich musste noch die mehrtägige staatliche Prüfung absolviert werden. Dies war nun alles glücklich überstanden.

 

Die Prüfungszeugnisse  und Jägerbriefe wurden den Lehrgangsabsolventinnen und –absolventen  vom Kreisjägermeister Ahrend Müller, Frau Steffens  als Vertreterin der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Cuxhaven  und vom 1. Vorsitzenden  der Jägerschaft Land Hadeln / Cuxhaven, Gerhard Klotz, unter dem Beifall der Anwesenden überreicht.

Als Lehrgangsbeste erhielt Merle Glüsing eine Einladung zu einer Ansitzjagd.

 

Die Teilnahme am zeitaufwändigen  Jägerlehrgang sei die richtige Entscheidung gewesen, so der Lehrgangsleiter Gerhard Klotz. Eine fundierte Ausbildung sei die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Jägerleben. Nicht das Schießen stehe im Vordergrund, sondern dem Jäger müsse die Verantwortung für die Kreatur und seine Verpflichtung als Naturschützer jederzeit bewusst sein.

 

Ähnliche Worte fand auch der Kreisjägermeister Ahrend Müller, indem er die Jungjägerinnen und Jungjäger zu waidgerechtem Handeln aufrief. Eine gute Jagd setze immer die Übereinstimmung von Kopf und Herz voraus. Der Kreisjägermeister gratulierte schließlich den Jungjägerinnen und Jungjägern zur bestandenen Prüfung, wünschte guten jagdlichen Anschluss  und dankte den Ausbildern und Prüfern für deren vorbildliche und ausgezeichnete Arbeit. Einen besonderen Dank richtete er an die zahlreichen  Jagdhornbläserinnen und –bläser, die für den feierlichen musikalischen Rahmen der Veranstaltung gesorgt hatten.

 

Lehrgangssprecherin  Christina Schmidt  ließ noch einmal die anstrengende Ausbildungszeit Revue passieren, betonte aber auch, dass der Humor nie zu kurz gekommen sei  und bedankte sich herzlich bei allen Ausbildern. Außerdem wurden den freudig überraschten  Ausbildern auch noch treffend ausgesuchte Präsente überreicht.

 

Die Jägerprüfung haben bestanden:  Axel Schütt, Malte Klimmek, Marc Lühr, Tristan Klose, Christina Schmidt, Ralf Dohrmann, Sören Makel, Merle Glüsing, T. Makel, A. Golinski, Thorsten Schütt, Sascha Bremer.

 

Dieter Müller, Schriftführer der JS  Land Hadeln /Cuxhaven e. V.

 

 

Was tun, wenn es kracht?

 

Etwa alle zweieinhalb Minuten kollidiert laut DJV-Wildunfallstatistik ein Wildtier mit einem Auto. Wie lassen sich Wildunfälle vermeiden? Was bedeutet die Geschwindigkeit für den Bremsweg? Der Deutsche Jagdverband berät auf der Grünen Woche und beantwortet Fragen zu Wild, Jagd und Natur.

 

(Berlin, 15. Januar 2018) Etwa 228.550 Rehe, Hirsche und Wildschweine haben im Jagdjahr 2015/16 ihr Leben auf Deutschlands Straßen gelassen - Tendenz steigend. Mehr Verkehrsaufkommen, kleinere Lebensräume und gewachsene Wildtier-Bestände durch ein Übermaß an Nahrung sind einige der Ursachen. Wie Wildunfälle durch richtiges Fahr- und Bremsverhalten vermieden werden können, erläutert der Deutsche Jagdverband (DJV) an seinem Stand in Halle 4.2 ab Freitag auf der Internationalen Grünen Woche, der weltweit größten Verbrauchermesse. Besucher können beispielsweise mit einem Bremssimulator ihr Reaktionsvermögen in einer Gefahrensituation testen und verbessern. Experten erklären, wann die Wildunfallgefahr am größten ist.

 

Zudem stellt der Verband das digitale Tierfund-Kataster (www.tierfund-kataster.de) vor, dass im Straßenverkehr getötete Wildtiere erstmals bundesweit erfasst. So können Wildunfall-Schwerpunkte entdeckt und Straßen sicherer gemacht werden.

Zahl der Wildunfälle in Niedersachsen gestiegen

 

Die mit Abstand meisten der Wildunfälle geschehen mit Rehwild

Hannover (dpa/lni) 07.12.2017 Die Zahl der Wildunfälle in Niedersachsen ist gestiegen. Wie ein Sprecher der Landesjägerschaft am Rande der am Donnerstag begonnen Messe «Pferd und Jagd» sagte, stieg die Zahl des im Straßen- oder Schienenverkehr getöteten Rehwilds von 25 283 Tieren im Jagdjahr 2015/16 auf 28 709 Tiere im Zeitraum 2016/17 an.

 

Beim Rotwild wurden den jüngsten Zahlen zufolge 163 Tiere getötet (15/16:137), beim Damwild 983 (865) Tiere, beim Muffelwild 7 Tiere (4) und beim Schwarzwild 2368 Tieren (1764). Allerdings gilt die Dunkelziffer bei Wildunfällen als hoch, weil etwa Kollisionen mit Hase, Fuchs und Dachs wegen der geringen Schäden an den Autos nur selten gemeldet werden.

Inwieweit Reflektoren Wildunfälle verhindern können, diskutieren rund 200 Experten bei der Messe. Wildwarnreflektoren sind an Leitpfosten am Straßenrand angebracht, reflektieren das Scheinwerferlicht und sollen so die Tiere davon abhalten, auf die Fahrbahn zu laufen.

Projekt Fellwechsel gestartet

 

Das von LJV Baden-Württemberg und DJV initiierte Projekt Fellwechsel ist in die erste Saison gestartet. Raubwildbälge können ab sofort für die Fellwechsel GmbH gesammelt werden. Die Verbände informieren, wie Jägerinnen und Jäger das Projekt unterstützen können. (link vollständiger Artikel)

DJV-Pressemeldung

Von Spatzen und Katzen


Ausgesetzte Haustiere richten in der Tierwelt oft erheblichen Schaden an. Der DJV appelliert zum Internationalen Tag der Katze am 8. August 2017 an das Verantwortungsbewusstsein von Haustierhaltern.


(Berlin, 7. August 2017) Etwa 2 Millionen streunende, besitzerlose Katzen gibt es in Deutschland nach Angaben von Tierschutzverbänden. In der Urlaubszeit landen besonders viele Haustiere auf der Straße. Teilweise müssen diese dann unter erbärmlichen und tierschutzwidrigen Umständen in freier Wildbahn ihr Leben fristen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) betont, dass nicht nur die Haustiere selbst leiden, sondern auch die heimische Tierwelt: Nach Hochrechnungen auf Basis mehrerer Studien fallen mindestens 14 Millionen Singvögel in Deutschland verwilderten Hauskatzen zum Opfer. Diese machen nur ein Viertel der Beute aus; hinzu kommen 70 Prozent kleine Säuger und zahlreiche Reptilien.


Der DJV fordert aus Tier- und Artenschutzgründen eine bundesweite Melde- und Kastrationspflicht für Hauskatzen nach dem Vorbild des Paderborner Modells. Auf diese Weise soll eine unkontrollierte Fortpflanzung von Freigängern mit verwilderten Artgenossen verhindert werden. Der Nachwuchs wird meist unentdeckt großgezogen, die Hauskatzen verwildern. Katzen paaren sich durchschnittlich zwei mal im Jahr. Überleben pro Wurf etwa drei Junge, resultieren aus einem Hauskatzenpärchen in sieben Jahren etwa 420.000 Nachkommen (lineares Modell).


Tierhalter verstoßen gegen das geltende Tierschutzrecht, wenn sie ihre Schützlinge einfach aussetzen. Der DJV empfiehlt, frühzeitig die Versorgung der Haustiere während der Urlaubszeit sicherzustellen. Wer ein herrenloses Tier findet, sollte das Ordnungsamt oder die Polizei informieren. Alternativ können Fundtiere in Tierheimen abgegeben werden.

 

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Nicht nur Feldhasen, sondern auch andere kleine Säugetiere fallen wildernden Hauskatzen zum Opfer.

 

Quelle: DJV

Wolfbegegnung - Was nun? Leben mit dem wilden Heimkehrer.

Sachliche Tipps im Umgang mit dem Wolf.

Auf seinen eigenen Pfoten kehrt der Wolf, ein einst hierzulande ausgerottete Tierart, nach Deutschland zurück. Er bereichert unsere Natur, benötigt jedoch keine Wildnis. Untersuchungsergebnisse zeigen, dass er auch in der europäischen Kulturlandschaft zurechtkommt.

 

Die Rückkehr dieser Tierart polarisiert. Generell gilt: Der Wolf ist eine streng geschützte, immer noch gefährdete Tierart, die es europaweit zu schützen gilt und von der es in ganz Deutschland derzeit nur relativ wenige Individuen gibt. Der beiliegende Flyer beantwortet einige grundsätzliche Fragen, um Ihnen den souveränen, sachlichen Umgang mit dem Wolf zu erleichtern.

Aktualisiert

21.09.2018

Die Jägerschaft

- Aus den Hegeringen (9)

 

 

 

 



Gänse Sommerzählung 2018




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