Virus wurde in einem Betrieb im Landkreis Vorpommern-Greifswald nachgewiesen. DJV und LJV bitten Jägerschaft, Biosicherheit ernst zu nehmen. Landwirtschaftsminister Backhaus spricht von einem Punkteintrag, Schwarzwild ist nicht betroffen.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist die Afrikanischen Schweinepest (ASP) ausgebrochen: Wie viele der rund 3.500 Tiere einer Mastanlage bei Pasewalk betroffen sind, ist nicht bekannt. Landwirtschaftsminister Till Backhaus spricht von einem Punkteintrag, ähnlich dem von 2021 in der Mastanlage bei Lalendorf. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern (LJV) appellieren an die Jägerschaft bundesweit, die Maßnahmen der Biosicherheit unbedingt einzuhalten. Dies gilt vor allem für Jägerinnen und Jäger, die gleichzeitig Schweinehalter sind.

DJV und LJV bitten die Jägerschaft vor Ort, sich weiterhin streng an die Allgemeinverfügung des Landkreises Vorpommern-Greifswald zu halten. Diese umfasst unter anderem eine stärkere Bejagung des Schwarzwilds und die durchgängige Beprobung erlegter Tiere.

Die Amtsveterinärin aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald hat bereits vor dem aktuellen ASP-Ausbruch auf das engmaschige und umfangreiche ASP-Monitoring im betroffenen Gebiet hingewiesen und hat die vorbildliche Arbeit der Jägerinnen und Jäger gelobt. Seit September 2023 bis zum aktuellen Vorfall galt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern als ASP-frei. Ein Seuchengeschehen in den Schwarzwildbeständen zeichnet sich derzeit nicht ab.

Weitere Informationen zur ASP gibt es im Internet: www.jagdverband.de/asp

Quelle: DJV