30.09.2021

Das nationale Referenzlabor für die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Deutschland – das Friedrich-Loeffler-Institut – bestätigte bis heute 2.300 Ausbrüche im Schwarzwildbestand. Brandenburg meldete 58 und Sachsen 31 weitere ASP-Fälle in der vergangenen Woche. Im September wurde die ASP bisher 259 Mal an Wildschweinen nachgewiesen.

Afrikanische Schweinepest in Brandenburg

In Brandenburg sind weiterhin besonders die Landkreise Oder-Spree, Spree-Neiße und die Stadt Frankfurt (Oder) stark betroffen. Seit dem ersten Nachweis in Frankfurt (Oder) am 4. März 2021 wurden 272 Fälle bestätigt – ebenso viele im Landkreis Spree-Neiße, dort trat die ASP aber schon sechs Monate zuvor auf. Ab heute zahlt das Land Brandenburg für jedes erlegte Wildschwein innerhalb der Kerngebiete, Weißen Zonen und dem ASP-Schutzkorridor eine Aufwandsentschädigung von 150 Euro (bisher 100 Euro). Dies sei laut Verbraucherschutzministerin Nonnemacher eine Würdigung für das Engagement der Jägerschaft im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung der ASP. Weiter sagt Sie: „Wir sehen, dass die Bekämpfungsmaßnahmen in den zuerst gebildeten Kerngebieten wirken. Innerhalb der doppelt umzäunten Kerngebiete gehen die Fallzahlen deutlich zurück.“

Afrikanische Schweinepest in Polen

Die ASP in Polen breitet sich weiter fast ungebremst aus. Das polnische Veterinäramt meldete bis zum 21. September 3.420 ASP-Fälle im Schwarzwildbestand. 2.352 davon entfallen auf die grenznahen Verwaltungsbezirke Lebus, Großpolen, Niederschlesien und Westpommern. Auch im Hausschweinebestand breitet sich die ASP weiter aus: 107 Hausschweinebestände mit knapp 36.900 Hausschweinen wurden bereits gekeult.


05.08.2021

In den von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffenen Bundesländern Brandenburg und Sachsen sind in den vergangenen sechs Tagen 59 Ausbrüche der ASP amtlich bestätigt worden. Deutschlandweit sind es bereits insgesamt 1.793 Nachweise in der Schwarzwildpopulation. Im Juli wurde die ASP 328 Mal nachgewiesen: 88 Mal in Sachsen und 240 Mal in Brandenburg.

Afrikanische Schweinepest in Brandenburg

Die Afrikanische Schweinepest im Landkreis Märkisch-Oderland ist weiter Richtung Norden vorgerückt. Bei Hohensaaten, unmittelbar an der Kreisgrenze zu Barnim wurde ein infiziertes Wildschwein erlegt. Im Landkreis Barnim wurde am 28. Juli erstmalig die ASP im Schwarzwildbestand bestätigt. Dort ist am 2. August ein weiterer Fall bestätigt worden. Mehr Fälle sind durch bereits angelaufene Kadaversuchen nicht bekannt geworden.

Afrikanische Schweinepest in Polen

In Polen gibt es bisher 3.161 amtlich bestätigte Fälle der Afrikanischen Schweinepest im Schwarzwildbestand. 2.206 ASP-Fälle wurden allein in den vier Grenznahen Verwaltungsbezirken Lebus, Großpolen, Niederschlesien und Westpommern nachgewiesen. Auch im polnischen Hausschweinebestand ist die ASP präsent: Bereits 40 Mal waren in Polen Hausschweinebestände betroffen. Insgesamt 28.192 Hausschweine mussten gekeult werden.


11.06.2021

Ende Mai gefundene Wildschweine im Landkreis Oder-Spree, südlich von Frankfurt/ Oder wurden positiv auf das ASP-Virus getestet. Zur Zeit wird davon ausgegangen, dass die Wildschweine der Populationen aus dem südlichen Frankfurter Stadtgebiet entstammen und eingewechselt seien. In dem Bereich findet nun eine intensive Fallwildsuche statt. Wird weiteres Fallwild gefunden, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein drittes Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree eingerichtet.


07.06.2021

In den vergangenen sieben Tagen wurden in Deutschland 23 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet. Insgesamt sind damit bis heute 1.234 Fälle amtlich bestätigt. Im Mai wurden 127 Wildschweine positiv beprobt: 80 in Brandenburg und 47 in Sachsen.


28.05.2021

Das Nationale Referenzlabor für die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Deutschland – das Friedrich-Loeffler-Institut – bestätigte diese Woche den tausendsten ASP-Fall in Brandenburg. Bis heute wurde die ASP insgesamt 1.211 Mal in der Schwarzwildpopulation in Deutschland nachgewiesen. Die Kernzonen in den den fünf betroffenen brandenburgischen Landkreisen erstrecken sich insgesamt auf einer Fläche von über 560 Quadratkilometern.


15.05.2021

Seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland sind mittlerweile knapp acht Monate vergangen. Seit vergangenem Freitag wurden aus den Restriktionsgebieten in Brandenburg und Sachsen 29 weitere positive Fälle der ASP im Schwarzwildbestand gemeldet. Alle 43 Funde im Mai befanden sich in den bisher ausgewiesenen Kerngebieten, sodass eine Anpassung der Restriktionszonen nicht notwendig ist.


12.04.2021

DJV: Bereits sieben Monaten sind seit dem ersten Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland am 10. September 2020 vergangen. Bis heute wurde die ASP insgesamt 959 Mal in der Schwarzwildpopulation nachgewiesen.

Afrikanische Schweinepest in Brandenburg

In Brandenburg wird aktuell über die Einrichtung einer Sicherheitszone an der deutsch-polnischen Grenze diskutiert. Laut Leiterin des Krisenstabs zur Bekämpfung der ASP, Verbraucherschutzstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer soll diese auf deutschem Boden erreichtet werden und damit eine Alternative zu einer gemeinsamen Weißen Zone mit Polen bilden.

Afrikanische Schweinepest in Polen

Angaben der polnischen Veterinärbehörde zu Folge wurden dieses Jahr bereits 1.686 Wildschweine in Polen positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. 1.175 Fälle entfallen dabei auf drei grenznahe Verwaltungsbezirke in Westpolen (Lebus: 1.067 Fälle, Niederschlesien: 53 Fälle, Westpommern: 55 Fälle). Das gefährliche Virus verbreitet sich unvermindert stark in Polen.

Quelle DJV